➡️ „Die Stimmung im Team ist so richtig mies, aber ich identifiziere mich zu 110% mit meinem Unternehmen.“

➡️ „Meine Chefin geht mir total auf den Geist, aber ich habe super nette Kolleg:innen, mit denen die tägliche Arbeit richtig Spaß macht.“

➡️ „Mein Gehalt ist wunderbar, aber ich habe keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten.“

Vielleicht kennst Du eine dieser Situationen auch oder erlebst, wie Du an einem Tag eher unzufrieden und am nächsten wieder zufrieden bist mit dem Job, den Du täglich machst.

Unzufriedenheit im Job ist leider kein Schwarz/Weiß, sondern für viele Menschen eine riesig große Grauzone. 🤔

Dir widme ich diesen Blogartikel, in dem ich Dir ans Herz legen möchte, dass es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen und die Kündigung erst als letztes Mittel Deiner Wahl zu sehen.

Oftmals hast Du mehr Möglichkeiten als Du denkst, um eine Veränderung in Deinem Job anzustoßen.

Aber wie gesagt: Es kommt darauf an!

Aber zurück zur großen Frage: Sollte ich kündigen oder bleiben?

Leider kann ich Dir hier keine pauschale Lösung Deiner Probleme geben, aber ich kann Dir ein paar Anstöße geben, die Dir helfen, Deine Situation besser zu verstehen und endlich ins Tun zu kommen.

Gehen oder bleiben?

Solltest Du in Deinem Job bleiben oder ist die Kündigung doch die beste Lösung für Deine Unzufriedenheit? Mache jetzt den Test!

Mit nur 3 Minuten Zeitaufwand findest Du heraus, wie Deine berufliche Zukunft aussehen kann.

Beginne einmal mit diesen einfachen Fragen an Dich selbst:

    • Wo kann ich in meinem aktuellen Job eine positive Veränderung anstoßen?
    • Wie kann ich mit meiner Führungskraft darüber reden?
    • Gibt es Aspekte, die mich unzufrieden machen, die ich nicht ändern kann?
    • Worauf möchte ich in meinem Job nicht verzichten? Was ist mir besonders wichtig?
    • Welche Themen nehme ich regelmäßig nach Hause, die mich frustrieren oder gar nicht schlafen lassen?
    • Spüre ich gesundheitliche Folgen, die ihren Ursprung in meiner Unzufriedenheit haben?

Die Antworten auf diese einfachen Fragen helfen Dir bereits eine Grundidee darüber zu bekommen, wo Du heute stehst und welche Möglichkeiten Du hast.

Ganz unten im Artikel teile ich meine 💥6 starken Tipps💥 mit Dir, wie Du tatsächlich ins Tun kommen kannst und wie Du am besten evaluierst, ob eine Kündigung wirklich der beste Weg ist.

Es gibt gute Gründe für eine Kündigung, wie zum Beispiel das eben erwähnte Gesundheitsthema. Wenn Du merkst, dass Dich Dein Job krank macht, dann nichts wie weg!

Du merkst, dass Du Dich nicht weiterentwickeln kannst und Deine Karriere Stand heute nicht vorankommen wird. Du hast familiäre Gründe, die Dich zu einer Kündigung zwingen oder Du bemerkst, wie Dein Unternehmen auf eine große Krise zusteuert und Du möchtest das sinkende Schiff rechtzeitig verlassen.

Ich nehme allerdings an, dass Du nicht hier wärst, träfe einer dieser Gründe auf Dich zu.

Ich glaube, dass Du Dir einfach nicht sicher bist und dass es diverse Aspekte gibt, die Dich unzufrieden machen, aber eben auch Aspekte, die Du an Deinem Unternehmen/deiner Arbeit sehr schätzt.

Da ist es verständlich, dass Du zwischen Gehen oder Bleiben schwankst.

Wichtig ist, dass Du bei Dir bleibst und Dich fragst, ob Deine Unzufriedenheit eine langfristige Sache oder nur eine Phase ist.

Ja, auch in Deinem Wunschjob wirst Du mal schlechte Tage haben oder eine miese Phase durchmachen. Wie alles im Leben hat auch Dein Job seine Hochs und Tiefs. Die Frage ist nur, was Du tun kannst, wenn Du das Gefühl hast, Deine Unzufriedenheit wird „chronisch“.

Für Dich habe ich deshalb diese 6 starken Tipps zusammengetragen, mit denen Du sicher abwägen kannst, ob und wie Du eine berufliche Veränderung angehen solltest.

  1. Hinterfrage Deinen Frust 🤔

Gehe unbedingt in die Selbstreflexion, um Deiner Unzufriedenheit auf den Grund zu gehen. Frage Dich folgende Fragen und antworte Dir selbst offen und ehrlich:

  • Warum habe ich mich damals für genau diesen Job entschieden? Welche Hoffnungen hatte ich mit dem Wechsel?
  • Was hat sich seitdem für mich verändert?
  • Worauf freue ich mich täglich?

Nur wenn Du genau weißt, woher Dein Frust bzw. Deine Unzufriedenheit kommt, kannst Du wirklich etwas dagegen tun. Vielleicht stellst Du sogar fest, dass es gar nicht so schlimm um Dich steht und Du selbst etwas verändern kannst. Direkt daran schließt sich mein 2. Tipp an!

 

  1. Ergreife Eigenverantwortung 💪

Was kannst Du aktiv tun, damit es Dir in Deiner täglichen Arbeit besser geht? Mit wem kannst Du sprechen? Wen aus Deinem Netzwerk kannst Du kontaktieren? Wer kann Dich dabei unterstützen und was braucht es, damit es Dir besser geht als jetzt?

Meine Erfahrung ist, es braucht vor allem eine große Portion Mut, den Wunsch zur Veränderung und Lust darauf, Deine Komfortzone zu verlassen. Denn in Deiner Komfortzone wirst Du keine neuen Erkenntnisse finden.

 

  1. Gib Deiner Arbeit Sinn 🤩

Es ist nachgewiesen, dass Menschen, die Ihre Arbeit als sinnlos ansehen, viel unzufriedener sind. Deshalb lade ich Dich hiermit ein, einen konkreten Sinn in Deiner Arbeit zu finden. Wenn Du ihn auf Anhieb nicht findest, frage Dich einmal, welchen positiven Einfluss Deine Arbeit hat – wenn Dein Job komplett sinnlos wäre, gäbe es ihn vermutlich nicht. Schon einmal daran gedacht?

 

  1. Lebe in der Gegenwart ⏳

Ich beobachte immer wieder bei meinen Klient:innen, dass sie in der Vergangenheit schwelgen oder vergangene Entscheidungen bereuen oder noch schlimmer Ihre Zufriedenheit aufschieben. Dein Jobglück hängt aber nur von einem Moment ab: dem Jetzt!

Was kannst Du jetzt tun, damit es Dir besser geht? Schluss mit Lethargie und Nichtstun, verändere etwas, suche das Gespräch oder suche nach einer neuen beruflichen Option für Dich! Du kannst das!

 

  1. Nimm hin, was Du nicht ändern kannst 😎

Ja, das klingt erst einmal sehr philosophisch, aber es ist sehr wahr! Du wirst Deine:n Chef:in nicht ändern können, ebenso wenig Deine Kolleg:innen oder Deinen Anfahrtsweg. Was Du verändern kannst, ist, wie Du Dich in Deinem Job verhältst, wie konstruktiv Du arbeitest, wie offen und transparent Du kommunizierst. Du selbst bist oft der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit in Deinem Job.

Gewinne Abstand, wenn Dir gewisse Themen sehr nahe gehen, schau nach vorne und frage Dich: Was kann ich Positives daraus mitnehmen?

 

  1. Nimm professionelle Hilfe an 👋

Manchmal drehen wir uns im Kreis im ewigen „Was wäre, wenn…?“ Wir wissen nicht, ob es besser ist in dem Job zu bleiben und eine Veränderung anzustoßen oder ob es sich lohnen könnte, tiefer zu schauen und eine berufliche Veränderung anzustreben – vielleicht sogar hin zum Wunschjob?

Dafür bin ich als Karrierecoach und Expertin für Führungskräfteentwicklung da!

 

Wie Du siehst, hast Du durchaus Möglichkeiten, etwas an Deiner aktuellen Lage zu verändern. Und wenn Du im Laufe der Zeit bemerkst, dass es nicht mehr geht, dann schaue Dich nach anderen Optionen um und kündige.

Deine Karriere gehört nur Dir und Du entscheidest, wie Du sie gestaltest!

Wenn Du bereit bist, Dein Jobglück wirklich in die Hand zu nehmen, dann lass uns sprechen!

Für Dich.

Für Deinen Wunschjob.

Deine Gesa Weinand

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